Gewogen und für gut befunden

Ergebnisse der Fremdevaluation

Im Schuljahr 2015/16 war es wieder so weit: Wie schon 2010 unterzog sich das St.-Dominikus-Gymnasium einer sogenannten Fremdevaluation – einer Überprüfung der Qualität unserer Schule anhand wissenschaftlich fundierter Kriterien für eine gute Schule, die das „Landesinstitut für Schulentwicklung“ erarbeitet und die Schulstiftung Freiburg übernommen hatte.

Sie erfolgte in verschiedenen Etappen: Im Herbst 2015 hatten Lehrkräfte, Schülerinnen und Eltern Gelegenheit, in einer Online-Befragung ihre Meinung zum Unterricht, zur Professionalität der Lehrenden, zur Schulleitung sowie zur Zusammenarbeit mit externen Partnern zu äußern.

Am 14. und 15. Januar 2016 besuchte uns dann das Evaluationsteam (zwei Beauftragte der Schulstiftung und eine Vertreterin des Landes) und nahm unsere Schule in Augenschein. Es eröffnete seine Überprüfung mit einem Rundgang durch das Schulgebäude gemeinsam mit den SMV-Sprecherinnen und einem Mitglied des Schulleitungsteams, zuständig für „Innere Schulentwicklung“, und erhielt so einen ersten Eindruck. Anschließend besuchten die EvaluatorInnen 20 Unterrichtsstunden, führten Interviews mit Lehrkräften, Schülerinnen sowie Eltern und hatten am Ende der Visite ein ausführliches Gespräch mit der erweiterten Schulleitung.

Und das Resultat? Im Februar wurde zunächst das Kollegium informiert, dann Eltern und Schülerinnen, und wir können mit Fug und Recht sagen: Wir sind eine gute Schule! Natürlich sind auch wir nicht perfekt, und es wurden einige, wenige Bereiche ausfindig gemacht, denen wir künftig noch mehr Aufmerksamkeit schenken sollten (etwa unseren Differenzierungsangeboten).

Folgende Zitate aus dem Bericht können einen Eindruck von der Beurteilung geben:

  • „Der Unterricht am St.-Dominikus-Gymnasium zeichnet sich durch ein lernförderliches, störungsfreies Klima aus […].“
  • „Die Lehrerinnen und Lehrer verstärken erwünschtes Verhalten, loben die Schülerinnen und treten ihnen wertschätzend gegenüber. Der Umgang der Schülerinnen miteinander ist durch einen freundlichen Ton und gegenseitige Achtsamkeit geprägt.“
  • „Neben dem lernförderlichen Unterrichtsklima tragen eine klare Strukturierung des Unterrichts und Thementransparenz dazu bei, die Lernzeit effizient zu nutzen und Lernprozesse zweckmäßig in Gang zu setzen.“
  • „Am St.-Dominikus-Gymnasium arbeitet ein engagiertes Kollegium, das die pädagogische Ausrichtung der Schule mitträgt und sich für ihre Weiterentwicklung einsetzt.“
  • „Die Schulleitung hat klare Vorstellungen von der momentanen und zukünftigen Ausrichtung der Schule und bindet das Kollegium sowie die weiteren am Schulleben Beteiligten in Entwicklungsprozesse ein.“
  • „[Die Schulleitung] zeigt sowohl gegenüber den Lehrkräften als auch gegenüber den Schülerinnen und deren Eltern Respekt, Fürsorge und Anerkennung und stärkt so deren Motivation und Engagement.“
  • „[Das] Leitbild der Schule verbindet einen wissenschaftlichen Anspruch mit dem Ziel der Frauenförderung, die sowohl die Ausrichtung als Mädchenschule als auch die besondere Situation des Bildungsumfelds aufnimmt und nutzt.“
  • „Die Schule nutzt ihre innerstädtische Lage zu Kooperationen im kulturellen und wissenschaftlichen Bereich […]. [D]ie Schülerinnen [erfahren] hier eine Stärkung ihrer Persönlichkeit, die in das Präventionskonzept der Schule eingebunden ist. Sie können ihre Kompetenzen in lebensnahen Zusammenhängen einbringen und vertiefen sowie neue Lernerfahrungen machen. […] Das breite Angebot, das durch die Kooperationen entsteht, ist schlüssig in das pädagogische Konzept der Schule eingebunden.“

Dr. Magdalena Heider

Qualitätsrahmen des Landesinstituts für Schulentwicklung

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