Biokurs nimmt seinen genetischen Fingerabdruck am KIT

Am 9.3.2018 versammelten sich alle Schülerinnen des vierstündigen Biologie-Kurses des St. Dominikus-Gymnasiums gemeinsam mit Frau Rahman um 9.00 Uhr vor dem Eingang des KIT Nord.

Zunächst hörten wir eine Präsentation zum Thema „Genetischer Fingerabdruck“ von Frau Dr. Christine Scholl, einer zu unserem Glück sehr aufgeweckten und humorvollen Leiterin. Zur Einweisung gehörte auch eine umfassende Sicherheitsbelehrung, welche essentiell zum Arbeiten im Labor ist.

Danach durften wir endlich alle ins Labor und mussten selbstständig DNA aus der Mundschleimhaut entnehmen. Nach mehreren Arbeitsschritten, wie beispielsweise das Zentrifugieren einer Mischung aus Mundschleimhaut und Natriumchlorid, hatten wir schließlich die DNA isoliert.

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es auch direkt weiter. Wir lernten etwas über die Anwendungsgebiete und den Ablauf der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und der Gelelektrophorese.

Danach bereiteten wir die Proben mit drei verschiedenen Primern (ALU, IgJH und SRY) vor, die für die PCR benötigt werden. Anschließend hatten wir eine Mittagspause, in der wir uns in der Mensa des KIT Nord stärken konnten.

Nach der Pause standen wir lange im Labor und waren mit der Polymerase-Kettenreaktion beschäftigt. Bei diesem Arbeitsprozess musste man auf jedes kleinste Detail achtgeben. Immer frische Gefäße benutzen und immer neue Pipettenspitzen, denn ansonsten wäre am Schluss die gesamte Arbeit umsonst gewesen.

Nachdem wir auch die Gelelektrophorese abgeschlossen hatten, warteten wir gespannt auf die Ergebnisse. Das Ziel unserer Arbeit war es nämlich, jeder Schülerin anhand ihrer DNA aus der Mundschleimhaut sagen zu können, ob sie homozygot oder heterozygot bezüglich der untersuchten Genorte ist, die wir mit den drei verschiedenen Primern eingegrenzt hatten.

Als jede die Ergebnisse vorliegen hatten, war es sehr spannend, noch einmal alles zu besprechen und die unterschiedlichen Versionen zu sehen.

Nach einer kurzen Abschlussbesprechung durften wir dann am Ende eines äußerst interessanten und abwechslungsreichen Tages im Labor des KIT Nord in unser Wochenende starten.

(Jana Wetzel, J1)

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