Lehrer auf vier Pfoten

Damit die Schülerinnen der 5c den Unterrichtsstoff wie Aufbau des Hundeskelettes, Raubtiergebiss, Aufbau der Hundepfote, Körpersprache des Hundes als Ausdruck von Gefühlen und Bedürfnissen sowie Hundeerziehung nicht nur theoretisch, sondern auch „am lebenden Objekt“ studieren konnten, bekamen sie am Freitag, den 25.10.2019, tierischen Besuch in der Biologiestunde.

Frau Schwab-Tuxford beehrte uns mit ihrer zweijährigen Flatcoated Retrieverhündin Djuna, die im Rahmen ihrer Therapiebegleithund-Ausbildung schon Erfahrung mit großen Kindergruppen hat.

Wir waren erstaunt und begeistert, wie diszipliniert ein gut erzogener Hund folgen kann, selbst dann, wenn ein Leckerli direkt vor seiner Nase liegt, er es sich aber erst auf Kommandos holen darf.

Noch wichtiger aber als die beeindruckenden Kunststücke war, dass selbst die Kinder, die zuvor angaben, Angst vor Hunden zu haben, während der Stunde Stück für Stück näher an den Vierbeiner heranrückten. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Hunde mit ihrer unvoreingenommenen positiven Art in Lerngruppen die Atmosphäre verbessern, als Integrationshelfer wirken, Konzentrationsvermögen und Sozialkompetenz steigern und das Stresslevel senken können. Auch wenn diese Aspekte in der 5c auch ohne Hund keine Probleme darstellen – einen „tierischen“ Spaß hatten wir mit unserem haarigen Co-Pädagogen allemal!

T. Rahman

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