Bundestagswahl 2013

Schon zum dritten Mal U-18-Wahlen am St.-Dominikus-Gymnasium

Wie schon 2005 und 2009 hatten alle Schülerinnen – bis auf die der 5. Klassen – die Möglichkeit,  in der Woche vor der Bundestagswahl die sogenannte Sonntagsfrage zu beantworten. Also: „Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären, welche Partei würden Sie wählen?“. Vorbereitet und organisiert wurde die Abstimmung  von Imke Woidasky, Schülerin einer zehnten Klasse, die sich diese Arbeit als GFS anrechnen ließ. Unterstützt wurde sie von ihren Mitschülerinnen.

Die Wahlbeteiligung war mit 72,8 Prozent ähnlich wie die in der Bundesrepublik insgesamt  (71,5 Prozent). Allerdings sahen sich sechs Prozent derer, die ihren Wahlzettel ausgefüllt hatten, außerstande,  ihre Stimme auch tatsächlich einer Partei zu geben. In unserer Präsentation sind sie als „Nichtwählerinnen“ ausgewiesen.  Bedenkt man, dass an der Bundestagswahl 2009 nur 63 Prozent der unter 21-Jährigen teilnahmen – Zahlen für 2013 gibt es leider noch nicht -,  so war das Engagement unserer Schülerinnen doch sehr erfreulich.

Und das Ergebnis? Auch dieses Mal unterschiede sich der dominikanische Bundestag grundlegend vom tatsächlichen: In ihn zögen nur drei Parteien ein. Zwar bekäme auch bei uns die Union die meisten Stimmen (39 Prozent; deutschlandweit 41,5 Prozent), doch  Bündnis 90/Die Grünen folgten ihr dicht mit 37 Prozent (BRD: 8,4), die SPD wäre mit 14 Prozent (tatsächlich: 25,7 Prozent) weit abgeschlagen. Damit gäbe es eine knappe Mehrheit für Grün-Rot. 

So weit die Topmeldungen. Detaillierte Ergebnisse sowie Vergleiche mit der tatsächlichen Wahl, der von 2009 und der U-18- Abstimmung in Karlsruhe finden Sie, wenn Sie nebenstehende Präsentation ansehen.  Lesen Sie auch den Beitrag zu den Wahlen 2005 und 2009 auf der Gemeinschaftskunde-Seite unserer Homepage.

Präsentation mit den Ergebnissen:

Bundestagswahl_2013.pdf (474,0 KiB)

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