Interkulturelles Lernen

„Merhaba, benim ismim Atila Erginos. Sizler ile bugün cokkültürlü yasam üzerine calisacagiz.“ Mit diesen Worten versuchte A. Erginos das Gefühl der Fremdheit zu vermitteln, das ihn vor vielen Jahren beherrschte, als er als Jugendlicher nach Deutschland kam und nichts verstand. Tatsächlich hatte er die Schülerinnen der 8 b nur freundlich begrüßt und ihnen auf Türkisch gesagt, was er nun mit ihnen vorhabe: „Guten Tag, mein Name ist A. Erginos. Wir werden heute gemeinsam über Interkulturelles sprechen.“ Seine Methode: Über individuelles Erleben Fremdheit erfahrbar zu machen und die Schülerinnen anzuregen, sich selbst mit den Augen einer Fremden zu sehen, um Fremdes vielleicht etwas besser verstehen zu können. Dabei kommt es ihm darauf an, Reaktionen auf vermeintlich Typisches zu provozieren, um so latenten Vorurteilen auf die Schliche zu kommen. Dies gelingt ihm durch unterschiedliche Spiele und seine Bereitschaft, offen auf Fragen der Schülerinnen zu antworten.

Diese anregenden Stunden gibt Herr Erginos, mittlerweile Leiter des „Instituts für transkulturelle Lösungen“, seit vielen Jahren für unsere achten Klassen und hilft uns dabei, das integrative Modul „Leben in unterschiedlichen Kulturräumen“ der Fächer Gemeinschaftskunde und Geographie interessant zu gestalten.

  

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