„Wählen ist nur was für Erwachsene?“

Nicht so am Domi – hier konnten die Schülerinnen zum wiederholten Male an einer U18-Wahl teilnehmen. In diesem Jahr hatte ich sie als Teil meiner GFS anlässlich der Bundestagswahlen organisiert. An unserer Schule war somit eines von über 1.660 Wahllokalen des Deutschen Bundesjugendrings eingerichtet, in denen rund 220.000 Kinder und Jugendliche ohne Wahlrecht ihre Stimme abgeben konnten.

Nach der Schließung unseres Wahllokals um 16.30 Uhr begann dann die Auszählung der Stimmen, das Ergebnis der Abstimmung (im Vergleich zum Endergebnis der Bundestagwahl) ist der Grafik zu entnehmen.

Leider haben nur knapp 50% aller wahlberechtigten Schülerinnen ihre Partizipationsmöglichkeit auch wirklich genutzt (bei der richtigen Wahl  beteiligten sich rund 76% der Wahlberechtigten), in den Klassen ohne Gemeinschaftskunde-Unterricht war der Anteil noch geringer.

Die Hauptursache für den schlechten Wert in diesem Jahr war vermutlich der für Baden-Württemberg zu frühe U18-Termin schon in der ersten Schulwoche und die damit einhergehende offenbar zu kurze Informationszeit. Positiv zu vermerken ist jedoch, dass viele der Mädchen, die ihre Stimme abgaben, sich bereits anhand des Wahl-O-Mats über die zur Abstimmung stehenden Parteien informiert hatten.

Wie immer auch das (in jedem Fall sehr interessante) Ergebnis zu bewerten ist, so ist es sicherlich ein Erfolg, dass wir mit dieser Aktion auf die Bedeutung der eigentlichen Wahlen und das aktuelle politische Geschehen aufmerksam machen konnten. Aus diesem Grund wird die mittlerweile gute Tradition der U18-Wahlen am Dominikus mit Sicherheit auch weiterhin bestehen!

Lara M., Jahrgangsstufe I

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