Kosmische Kollisionen im Planetarium Stuttgart

Eine virtuelle Exkursion ins Weltall erlebten die Schülerinnen des IMP-Profils am Mittwoch, den 29. Mai 2019. Mit dem Sternenprojektor des Planetariums wurde zunächst der derzeit nachts sichtbare Sternenhimmel auf die Kuppel projiziert. Als realistische 360°-Ansicht konnten viele Sternbilder und Himmelsobjekte beobachtet werden, die den Schülerinnen auch schon aus der Unterrichtseinheit „Astronomie“ im Physikteil des neuen Profilfachs IMP (Informatik – Mathematik – Physik) bekannt waren.

Ein simulierter Flug zu den Planeten bildete den Übergang zum Titelthema „Kosmische Kollisionen“, denn Asteroiden und Kometen kreuzen die Flugbahnen der großen Himmelskörper und hinterlassen Meteorströme, die auf der Erde als Sternschnuppen sichtbar sind. Schnell wurde deutlich, dass sich viele weitere Phänomene und erdgeschichtliche Ereignisse durch Zusammenstöße erklären lassen: von den Nordlichtern, die bei der Kollision kleinster Teilchen aus der Sonne mit der Erdatmosphäre entstehen, bis hin zum Aussterben der Dinosaurier, das mutmaßlich durch einen großen Asteroiden verursacht wurde. Sogar der Mond ist bei einem riesigen Zusammenstoß der Erde mit einem großen Himmelskörper entstanden! Er hat sich innerhalb weniger Wochen aus den Überresten der Bruchstücke in der Umlaufbahn der Erde gebildet und hat seither durch seine stabilisierende Wirkung auf die Erdachse eine wichtige Funktion für das Leben auf unserem Planeten.

Nach dieser interessanten und informativen Vorführung, die mit dem simulierten Zusammenstoß zweier Galaxien endete, konnten die Schülerinnen auf dem Rückweg noch einen Blick auf die Großbaustelle „Stuttgart 21“ werfen, bevor es mit dem Zug wieder zurück nach Karlsruhe ging.

J. Merkert

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