Sicherheitstraining in Bus und Bahn für Klasse 5

Schwarzes statt grünes Licht gab es am Mittwoch, den 24. Oktober für alle fünften Klassen. Denn im Straßenbahnverkehr heißt es schließlich: „Bei Rot bleib stehen, bei Schwarz kannst du gehen!“

Dies ist nur eine von vielen wichtigen Regeln, welche die Fünftklässlerinnen des St. Dominikus Gymnasiums von Herrn Mültin vom Karlsruher Verkehrsverbund und Herrn Knappich von der Polizei als Merksprüche mit auf den Weg bekommen haben, damit sie in Zukunft sicher im Bus- und Bahnverkehr unterwegs sind.

Jede Klasse besprach an diesem Mittwochvormittag zunächst in einem eher theoretischen Teil, welche Verhaltensweisen in und um Bus und Bahn wichtig sind, was man unbedingt vermeiden sollte und wie man Gefahren vorbeugen kann. Die Mädchen konnten hierbei ihr bereits vorhandenes Vorwissen gut einbringen und zugleich viel Neues und Spannendes lernen: Wie habe ich mich am Bus- und Bahnsteig zu verhalten? Wann darf ich mit Kopfhörern Musik hören, wann sollte ich unbedingt darauf verzichten? Wie passiert niemandem etwas während der Fahrt? …

Mit diesem Wissen ausgestattet hieß es dann: Freie Fahrt für die Praxis! Während der folgenden Busfahrt mit Herrn Mültin konnten die Schülerinnen ihr Wissen direkt anwenden und erhielten außerdem eindrückliche Praxisbeispiele, unter anderem für den Merksatz „Finger und Füße weg, sonst sind Finger und Füße weg!“ Welche Folgen es nämlich haben kann, unter einen Busreifen zu kommen, wurde den Schülerinnen anschaulich demonstriert – selbstverständlich nur mithilfe einer rohen Kartoffel. Was bei einer Vollbremsung passiert, wenn man sich nicht angemessen festhält oder sitzt, das zeigte wiederum ein meterweit durch den Bus fliegender Schulranzen.

Dank solcher anschaulichen Beispiele und der sehr gelungenen Gestaltung des Sicherheitstrainings durch Herrn Mültin und Herrn Knappich haben die Fünftklässlerinnen nicht nur viel gelernt, sondern auch – trotz der Wichtigkeit und Ernsthaftigkeit der Thematik – viel Spaß gehabt.

Zurück

Weitere Beiträge Allgemein