Unser Landschulheim-Aufenthalt im Bregenzerwald

Am Anreisetag fuhren wir, die damalige 6b, ungefähr um 8:45 Uhr los und waren circa fünf Stunden unterwegs. Begleitet wurden wir von unseren Lehrerinnen Frau Echte und Frau Kircher.

Als wir im österreichischen Bezau an unserem „G’sund & Vital“-Gästehaus „Kanisfluh“ ankamen, wurden wir herzlich von allen begrüßt. Dort packten wir unsere Koffer aus und richteten uns ein. Anschließend liefen wir zu der Ortsgondel und fuhren hoch zur Bergstation „Baumgarten“, wo wir unter anderem neben einer Kuhweide herwanderten. Dort oben war alles sehr neblig und kalt. Nach einiger Zeit fuhren wir mit der Gondel wieder ins Tal hinunter. Zurück im Gästehaus, erkundeten wir das Gelände. Es gab einen Fußballplatz, ein Volleyballfeld, zwei Ponys, Hasen und Hühner sowie einen Spielkeller und Partyraum. Auf ein leckeres Abendessen folgte eine kurze Nacht.

Nach dem Frühstück packten wir unser Lunchpaket und fuhren mit dem Bus nach Dornbirn, die zehntgrößte Stadt Österreichs. Wir liefen zu dem Naturkundemuseum "Inatura", wo man die für Vorarlberg typischen Lebensräume Gebirge, Wald und Wasser erleben kann. In dem Museum gab es viele ausgestopfte Tiere zu sehen; Aufgaben und spannende Rätsel zu lösen. Nach circa zwei Stunden Aufenthalt gingen wir mit Frau Kircher in die Stadt, um ein bisschen zu shoppen, was natürlich allen sehr gefiel. Danach fuhren wir mit dem Bus zu einem Schluchtenwanderweg. Ein paar aus unserer Klasse konnten wegen einer Verletzung nicht mitwandern. In der „Rappenlochschlucht“ gab es sehr viele Wasserfälle, und es lief ein Fluss zwischen den steilen Felswänden. Die Wege waren aus Holz und sehr schmal auf Pfeilern, und man durfte nicht in einer Gruppe darauf, weil dann Einsturzgefahr bestand. Wieder zurück, beim Abendessen, wurde unsere Schule geehrt, weil zum zehnten Mal eine Klasse des St.-Dominikus-Gymnasiums im Haus Kanisfluh zu Gast war. Frau Echte und Frau Kircher nahmen den riesigen Käse freudig entgegen.

Am Mittwoch ging es zum Kletterpark in Schröcken. Nach der Sicherungseinweisung und dem Anlegen der Sicherungsausrüstung ging es endlich hoch hinaus über die wilden Wasserfälle. Am Ende konnten wir, wenn wir wollten, den „Flying Fox" ausprobieren. Bei einem „Flying Fox" fliegt man, mit einem Haken gesichert, an einem langen Seil durch die Lüfte. Das war sehr cool und auch aufregend. Wieder zurück in Bezau, zogen die, die wollten, ihre Badesachen an und gingen mit Frau Kircher ins nahegelegene Schwimmbad. Frau Echte blieb mit den restlichen Schülerinnen im Haus Kanisfluh. Abends entfachten wir ein Lagerfeuer und grillten Marshmallows am Stock.

Am Donnerstag hatten wir eine Führung in einer Käserei in Andelsbuch. Dort erklärte uns ein Mann, wie man Käse herstellt. Wir durften sogar Hartbergkäse und Weichbergkäse probieren und beim Rühren der Käsemasse helfen. Später fuhren wir mit einem Sessellift und mussten dann von oben den Berg herunterwandern. Auf den Wegen liefen überall Kühe durch die Gegend. Nachmittags ging es für die, die wollten, noch einmal ins Schwimmbad. Um 21 Uhr begann dann der Bunte Abend im Partykeller. Fast alle führten etwas vor, und um ca. 23 Uhr fielen alle ins Bett.

Das war dann auch der letzte Abend unserer Klassenfahrt. Denn am nächsten Morgen mussten wir leider schon wieder nach Hause fahren.

Von Paula Eberle, Nina Selter, Noelia Anderer und Gabriela Jonas (7b)

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