Vorweihnachtliches Ultraschall-Praktikum

Der Leistungskurs Physik der Kursstufe 1 untersuchte kurz vor den Weihnachtsferien die Reflexion, Beugung und Brechung von Ultraschallwellen. Für „vorweihnachtliche Stimmung“ sorgte neben dem wunderschönen Sonnenaufgang insbesondere das Experiment zur Brechung. Diese tritt nämlich beim Übergang zwischen zwei unterschiedlich warmen Luftschichten auf, die sich mit Teelichtern erzeugen lassen.

In der Natur lässt sich dieses Phänomen übrigens bei einer Inversionswetterlage beobachten, wenn sich warme Luftschichten oberhalb der kalten Luft am Boden befinden. Entfernte Geräusche wie zum Beispiel der Klang von Kirchenglocken werden dann Richtung Boden gebrochen und sind lauter wahrnehmbar.

Dass es sich bei einem „Sonnenaufgang“ eigentlich um die Drehung der Erde hin zur Sonne handelt und das rote Licht durch Streuung hervorgerufen wird, lernen die Schülerinnen natürlich schon im Physikunterricht in Klasse 7.

J. Merkert

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