Musik

Musik

Der neue Bildungsplan sieht fünf prozessbezogene Kompetenzen vor: „Persönlichkeit und Identität“, „Gemeinschaft und Verantwortung“, „Methoden und Techniken“, „Kommuni­kation“ sowie „Gesellschaft und Kultur“. Im Musikunterricht werden diese Kompetenzen integriert und mit fachspezifischen Inhalten und der musikalischer Praxis verflochten.

Das praktische Tun ist für den Musikunterricht am St.-Dominikus-Gymnasium Karlsruhe von großer Bedeutung. Unser Schulcurriculum in Klasse 5 und 6 sieht vor, durch Singen und Musizieren sowohl Freude an der Musik zu fördern als auch solide Grundlagen in Musiklehre zu legen.

In allen Klassenstufen schaffen wir Zugänge zu Kompositionen verschiedener Epochen und Stilrichtungen, wobei das Curriculum für Klasse 7 und 8 auch die Beschäftigung mit Komponistinnen und ihren Werken einschließt.

Opern- und Konzertbesuche werden vorrangig in Klasse 9 und 10 durchgeführt. Zudem werden Musikprojekte ermöglicht, die zu Auftritten bei Neujahrsempfängen, Schulfesten, in Gottesdiensten oder bei einer Weihnachtsfeier im Altenstift führen.

Im Musikprofil ab Klasse 8 (vier Unterrichtsstunden pro Woche) wird das praktische Tun intensiviert und durch Erfindungs-­ und Improvisationsaufgaben sowie Dirigieren des Klassenensembles ergänzt. Eine verstärkte Beschäftigung mit Musiklehre und Analyse ermöglicht ein vertieftes Verstehen von musikalischen Zusammenhängen und Kompositionen.

OrganistInnen am St.-Dominikus-Gymnasium

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ (Victor Hugo)

Wer bringt die „Königin der Instrumente“ – die Orgel – in unseren Gottesdiensten zum Klingen? Wer erzeugt an den hochwertigen Klais-Orgeln der Christuskirche und der Stephanskirche die zu den Themen der Gottesdienste passende Musik? Wer interpretiert die theologischen Inhalte durch Klänge? Diese wichtige Aufgabe übernehmen Musiklehrkräfte unserer Schule.

Bis zum Jahr 2015 war Diethart Sandmann unser Organist. Er bevorzugte klassische Literatur vom Barock bis zur Romantik und konnte brillant improvisieren. Unvergessen bleibt sein großartiges Konzert im „Mendelssohn-Jahr“ 2010.

Mit Christine Alshut folgte eine Organistin, die der Schulgemeinde neben ihren facettenreichen Interpretationen über alle Epochen hinweg auch die Moderne und die zeitgenössische Orgelmusik erschloss. Einfühlsam traf sie den Kern der jeweiligen theologischen Botschaft, und virtuos faszinierte sie mit ihrer Tastenkunst.

Johanna Wiebusch sensibilisiert die Schulgemeinde für die feinen Klangmischungen, die mit der Orgel möglich sind. Mit ihrem ausgeprägten Sinn für Kantabilität interpretiert sie in besonderer Weise die jeglicher Orgelmusik innewohnenden theologischen Aussagen.

Lena Fischer findet für die Begleitung des Gemeindegesangs immer wieder originelle sinnfällige Harmonien. Ihr Repertoire umfasst die gesamte Bandbreite der Orgelliteratur vom Barock bis in die Gegenwart. Als besonderes „Highlight“ brachte sie im Schuljahresabschlussgottesdienst 2019 zusammen mit Frau Alshut ein Werk von Edward Elgar für zwei Spielerinnen zu Gehör.

Dr. Ingrid Geschwentner, Organistin

Aktionen und Projekte

„It don’t mean a thing - if it ain’t got a swing”:  So tönte es aus dem Musiksaal, in dem die Schülerinnen des Musikprofils der neunten Klasse das Thema „Jazz“ durchnahmen.

Auftritt unserer Orchester am 5. Juni 2019 im Albert-Schweitzer-Saal

Auftritt unserer Chöre am 24. Mai 2019 in der Christuskirche

Im Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ haben Sorelle S. und Anna T. zweite Preise und Emma K. und Nomin S. erste Preise erzielt. Ronja R. hat einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb erhalten. Herzlichen Glückwunsch!

Im Rahmen unseres  Schulcurriculums, das im Fach Musik die Beschäftigung mit Komponistinnen beinhaltet, sahen Schülerinnen der 9. Klassen und des Musikprofils Klasse 10 am Freitag, den 5.4. im Kino den Dokumentarfilm „Komponistinnen“.