Gemeinschaftskunde

Eine Demokratie braucht mündige Bürgerinnen und Bürger. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet das Fach Gemeinschaftskunde. Es vermittelt den Lernenden Kenntnisse von gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Zusammenhängen und fördert dadurch ihre Urteilskompetenz und ihre Fähigkeit zur Teilhabe am politischen Prozess.

Die Jugendlichen sollen, wie es im Bildungsplan 2016 heißt, „eine demokratische Grundeinstellung entwickeln und zu selbstständig denkenden, rational urteilenden und sozial verantwortlich handelnden Staatsbürgern werden“.

Zur Umsetzung dieses Auftrages legen wir am St.-Dominikus-Gymnasium einen Schwerpunkt auf das selbstständige und kritische Bearbeiten aktueller Probleme. So informieren sich die Schülerinnen in Klasse 8 durch „politische Wochenberichte“ gegenseitig oder halten – in Klasse 9 – Vorträge zu aktuellen Themen. Die sich anschließenden Diskussionen fördern ihre begründete Urteilsbildung. Darüber hinaus laden wir regelmäßig ExpertInnen in den Unterricht ein. Exkursionen runden unser Programm ab: So besuchen die neunten Klassen in der Regel eine Gerichtsverhandlung, die Zehntklässlerinnen besichtigen im Rahmen ihrer Berlinfahrt den Deutschen Bundestag.

Aktionen und Projekte

Unter Pandemiebedingungen ist alles etwas anders als sonst: So hielt der Jugendoffizier der Bundeswehr seinen Vortrag über die Aufgaben der Bundeswehr im Syrienkonflikt per Videokonferenz.

Anlässlich der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe wurde für unseren Basiskurs Gemeinschaftskunde von der Landeszentrale für politische Bildung ein Workshop organisiert.

In diesem Jahr jährte sich zum dreißigsten Mal die Vereinigung der Bundesrepublik mit der DDR.

Die Schülerinnen des Leistungskurses Gemeinschaftskunde waren aufgefordert zu überprüfen, ob die Medien in der Corona-Krise ihre Aufgaben erfüllen.

Kim A. und Larissa H, zwei Schülerinnen der Klasse 10, haben erfolgreich ein „Mentorenprogramm zum Vielfaltcoach“ absolviert.