Gemeinschaftskunde

Gemeinschaftskunde

Eine Demokratie braucht mündige Bürgerinnen und Bürger. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet das Fach Gemeinschaftskunde. Es vermittelt den Lernenden Kenntnisse von gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Zusammenhängen und fördert dadurch ihre Urteilskompetenz und ihre Fähigkeit zur Teilhabe am politischen Prozess.

Die Jugendlichen sollen, wie es im Bildungsplan 2016 heißt, „eine demokratische Grundeinstellung entwickeln und zu selbstständig denkenden, rational urteilenden und sozial verantwortlich handelnden Staatsbürgern werden“.

Zur Umsetzung dieses Auftrages legen wir am St.-Dominikus-Gymnasium einen Schwerpunkt auf das selbstständige und kritische Bearbeiten aktueller Probleme. So informieren sich die Schülerinnen in Klasse 8 durch „politische Wochenberichte“ gegenseitig oder halten – in Klasse 9 – Vorträge zu aktuellen Themen. Die sich anschließenden Diskussionen fördern ihre begründete Urteilsbildung. Darüber hinaus laden wir regelmäßig ExpertInnen in den Unterricht ein. Exkursionen runden unser Programm ab: So besuchen die neunten Klassen in der Regel eine Gerichtsverhandlung, die Zehntklässlerinnen besichtigen im Rahmen ihrer Berlinfahrt den Deutschen Bundestag.

Aktionen und Projekte

Wie funktioniert eigentlich die Gemeinde? Welche Aufgaben hat sie, welche davon erfüllt sie freiwillig, zu welchen wird sie von Bund und Ländern verpflichtet? Was bedeutet „panaschieren“, was „kumulieren“?

Erneut hat sich der vierstündige Gemeinschaftskundekurs mit dem Syrienkrieg auseinandergesetzt.

Welchen Auftrag hat die Bundeswehr? Wie versucht sie, ihn zu erfüllen? Wie wandelten sich ihre Funktionen und ihr Selbstverständnis seit 1989?

Nicht so am Domi – hier konnten die Schülerinnen zum wiederholten Male an einer U18-Wahl teilnehmen.

Das sollte bundesweit durch eine „öffentliche Mittagspause“ am 23. Mai pünktlich um 11.55 Uhr geschehen, dem Tag der Verabschiedung des Grundgesetzes.