Gemeinschaftskunde

Gemeinschaftskunde

Eine Demokratie braucht mündige Bürgerinnen und Bürger. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet das Fach Gemeinschaftskunde. Es vermittelt den Lernenden Kenntnisse von gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Zusammenhängen und fördert dadurch ihre Urteilskompetenz und ihre Fähigkeit zur Teilhabe am politischen Prozess.

Die Jugendlichen sollen, wie es im Bildungsplan 2016 heißt, „eine demokratische Grundeinstellung entwickeln und zu selbstständig denkenden, rational urteilenden und sozial verantwortlich handelnden Staatsbürgern werden“.

Zur Umsetzung dieses Auftrages legen wir am St.-Dominikus-Gymnasium einen Schwerpunkt auf das selbstständige und kritische Bearbeiten aktueller Probleme. So informieren sich die Schülerinnen in Klasse 8 durch „politische Wochenberichte“ gegenseitig oder halten – in Klasse 9 – Vorträge zu aktuellen Themen. Die sich anschließenden Diskussionen fördern ihre begründete Urteilsbildung. Darüber hinaus laden wir regelmäßig ExpertInnen in den Unterricht ein. Exkursionen runden unser Programm ab: So besuchen die neunten Klassen in der Regel eine Gerichtsverhandlung, die Zehntklässlerinnen besichtigen im Rahmen ihrer Berlinfahrt den Deutschen Bundestag.

Aktionen und Projekte

Am 13. November 2013 besuchten wir, der Gemeinschaftskundekurs gk1 der Jg. 1, gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Jene die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte im Residenzschloss Rastatt.

Schon zum dritten Mal U-18-Wahlen am St.-Dominikus-Gymnasium

Wie schon 2005 und 2009 hatten alle Schülerinnen – bis auf die der 5. Klassen – die Möglichkeit,  in der Woche vor der Bundestagswahl die sogenannte Sonntagsfrage zu beantworten.

„Sich für Politik interessieren, heißt Verantwortung übernehmen“

Brigitte Lösch, stellvertretende Präsidentin des baden-württembergischen Landtags und Abgeordnete der Grünen, besuchte am 29.4. die Klassen 9a und 9d.

Wie lautet der Auftrag der Bundeswehr? Wie wird sie kontrolliert? Was ist unter dem „Parlamentsvorbehalt“ zu verstehen?

„Merhaba, benim ismim Atila Erginos. Sizler ile bugün cokkültürlü yasam üzerine calisacagiz.“ Mit diesen Worten versuchte Atila Erginos das Gefühl der Fremdheit zu vermitteln, das ihn vor vielen Jahren beherrschte, als er als Jugendlicher nach Deutschland kam und nichts verstand.