Roboter NAO zu Besuch bei der NwT-Gruppe 9 b/c

Der humanoide Roboter NAO besuchte am 24.07.2014 mit Prof. Dr. M. Barth von der Hochschule Pforzheim die NwT-Gruppe 9 b/c von Frau Bernert. Von dem knapp 60 cm kleinen NAO und seinen Fähigkeiten waren wir alle total begeistert.

Herr Barth erklärte uns zunächst, wie wir mit NAO kommunizieren konnten. NAO versteht und spricht nur Englisch – aber das war für uns natürlich kein Problem. Zu-erst wurde der kleine Roboter über den Sprachbefehl SPORTS zu einem Sportpro-gramm animiert. NAO war also sozusagen unser Sportlehrer, und wir machten ent-sprechend die von ihm vorgegebenen gymnastischen Übungen mit – ganz im Sinne einer „bewegten Schule“.  Aber NAO konnte noch viel mehr. Wir durften unter verschiedenen Songs auswählen und nach dem Befehl DANCE zeigte uns NAO eine grandiose Tanzeinlage z.B. zu dem Song „Thriller“ von Michael Jackson.

NAO kann auch Objekte erkennen. Herr Barth bewegte einen kleinen roten Ball im Gesichtsfeld des Roboters und NAOs Augen sowie sein ganzer Kopf und Ober-körper folgten automatisch dieser Bewegung. Durch etliche Sensoren, Mikrofone und Kameras kann er sich daher auch in einer ihm unbekannten Umgebung zurechtfinden und selbstständig seine Umwelt erkunden.

Danach lernten wir, wie man NAO programmieren konnte. Auf einer relativ einfach zu bedienenden graphischen Oberfläche kann man mehr oder minder komplizierte Programme schreiben und damit NAO neue Texte lehren oder zu neuen Bewegungen animieren. Auch dies durften wir anschließend selbst testen.  Nach Übertragen des Programms auf den Roboter begrüßte er uns namentlich – natürlich auf englisch – oder ging einige Schritte auf uns zu. Herr Barth erklärte uns, dass hinter jedem graphischen Befehl bzw. jeder Texteingabe jede Menge Informatik mit einer komplexen Programmiersprache steckt.

Zum Schluss erfuhren wir, dass unser NAO nicht nur mit Menschen sondern auch mit anderen Robotern kommunizieren kann. So gibt es fußballspielende Roboter, die in Mannschaften gegeneinander antreten. Dabei bewegen sich die Roboter autonom und interagieren miteinander. Auch der Einsatz von NAO als Haushaltshilfe oder als Therapeut im medizinischen Bereich wird in Forschungsprojekten erprobt.

Die Zeit mit NAO ging viel zu schnell zu Ende. Wir hätten ihn gerne mit nach Hause genommen oder zumindest in der Schule behalten, um ihn jeden Tag mit einem GOOG MORNING zu begrüßen. Aber leider musste NAO wieder zurück zur Hoch-schule Pforzheim, damit die Studierende weiter an ihm arbeiten und mit ihm üben können.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Prof. Dr. Barth und NAO für ihren Besuch am St.-Dominikus-Gymnasium.

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