Englandfahrt Klasse 9b und 9c

Bericht

Montag, der 23. Oktober, war eigentlich ein normaler Tag. Aber nicht für die Klassen 9b und c des St.- Dominikus-Gymnasiums. Wir trafen uns um 5 Uhr morgens vor der Schule und alle Schülerinnen waren schon sehr aufgeregt. Nachdem alles Gepäck im Doppeldeckerbus verladen war, ging es auch schon los. Die ersten drei Stunden war es noch sehr ruhig. Als dann die Sonne aufging, kam langsam Leben in die Klassen. Ein paar Stunden (und vielleicht ein paar mehr) später war es so weit. Wir waren an der Fähre angekommen. Auf dem Weg dahin haben wir viele schöne Orte gesehen und bis auf ein paar unerfreuliche Zwischenfälle (wie Schülerinnen, denen schlecht wurde) verlief die Fahrt ruhig. Auf der Fähre war es schön. Alle Schülerinnen bekamen ein Mittagessen umsonst und ließen es sich schmecken. Nach dem Mittagessen gingen die meisten aufs Außendeck, um die Seeluft zu genießen, oder erkundeten das Boot. Nach einer dreistündigen Busfahrt war es dann endlich so weit, wir kamen in Eastbourne an. Dort wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt.

Am nächsten Morgen fanden sich alle an den entsprechenden Bushaltestellen ein, doch während einige fast sofort abgeholt wurden, mussten andere über eine Stunde warten. Anschließend machten wir eine kommentierte Bustour durch Eastbourne, einem hübschen Städtchen am Meer, und hinauf zu „Beachy Head“, einem berühmten Kreidefelsenkliff, bei dem sogar eine Harry-Potter-Szene gedreht worden ist. Aufgrund des engen Zeitplanes hatten wir jedoch nur circa zehn Minuten da oben, bevor wir zurück zum Eastbourne Pier kutschiert wurden, von wo aus wir die „Orientation Rallye“ zu Fuß in Angriff nahmen. Nach der Rallye absolvierten wir noch Sprachunterricht mit Native-Speakern und wurden dann wieder zu den Gastfamilien gefahren.

Am Mittwoch mussten wir noch früher aus den Betten, denn der Trip nach London stand auf dem Plan. Das Einsammeln aller Schülerinnen von den Bushaltestellen dauerte länger als erwartet, weshalb wir mit etwas Verspätung in London eintrafen. Wir nahmen ein „Uber Boat“ (so etwas wie eine Bahn, nur auf der Themse) in Greenwich und hörten unsere selbstaufgenommenen Audioguides, als wir unter der Tower Bridge hindurchfuhren. Bei der Haltestelle Westminster stiegen wir aus und befanden uns praktisch direkt neben Big Ben, mit ausgezeichneter Sicht auf das London Eye. Von da aus liefen wir durch London, vorbei an Westminster Abbey, durch den Park zum Buckingham Palace und von dort aus zum Piccadilly Circus (der gar kein Zirkus ist), wo wir 20 Minuten Freizeit, beziehungsweise Mittagspause, hatten. Dann ging es auch schon weiter zum Leicester Square und zu Covent Garden, wo wir unsere Audiotour beendeten und noch 40 Minuten Freizeit hatten, bevor wir das Uber Boat zurück nach Greenwich nahmen und den Rückweg antraten.  

Am Donnerstag ging es dann nach Brighton. Nachdem wir dort angekommen waren, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Klasse 9b bekam eine Stadttour, während die 9c Freizeit hatte und dann wurde gewechselt. Auf der Tour, die von einem netten Guide begleitet wurde, erfuhren wir einiges über Brightons Altstadt und seine verschiedenen Einkaufspassagen. Die Tour-Leiterin berichtete uns außerdem über das Schloss in Brighton und seine Geschichte. Nach der Tour verstreuten wir uns über die vielen kleinen Cafés und Läden und genossen unsere Freizeit. Die meisten Schülerinnen kehrten am Ende der Freizeit zum Pier zurück, um die schöne Aussicht auf das Meer zu genießen. Nach dem Tag in Brighton fuhren wir noch einmal zu Beachy Head, diesmal für eine längere Zeit. Am Abend kehrten wir zu unseren Gastfamilien zurück, um uns für die Rückreise vorzubereiten.

Am nächsten Tag war es dann so weit. Unsere Rückfahrt stand bevor. Nachdem wir uns morgens um vier aus den Betten gequält hatten, ging es zurück zur Fähre, die uns nach Frankreich brachte. Von dort aus ging es dann durch Belgien und durch die Niederlande nach Deutschland. Als wir nach einer langen Fahrt in Karlsruhe ankamen, waren alle in Feierlaune. Die wurde aber wieder gedämpft, als wir, nur wenige Meter von der Schule entfernt, mit dem Bus feststeckten, weil wir mit dem Doppeldecker nicht um die Kurve kamen. Nach einer kurzen Zeit konnten wir jedoch weiterfahren. Es war sehr schön in England und wir haben alle tolle Erfahrungen gesammelt.

Emily L. und Elisabeth F., 9b

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